AXA verkauft Teilbestand an Lebensversicherungsverträgen

Veröffentlicht von Christophe Miege am

Verkauf an die Frankfurter Leben Gruppe

Wie nun bekannt wurde, hat die AXA einen Teilbestand ihrer Lebensversicherungsverträge an die Frankfurter Leben AG, einem Run-Off-Lebensversicherer, verkauft. Es handelt sich um ca. 260.000 Verträge, welche die AXA verkaufen wird.

Offiziell spricht die AXA von einer Neuausrichtung des Geschäftes mit der betrieblichen Altersvorsorge, speziell den Pensionskassen. Teilweise liest man jedoch auch, dass auch weitere nicht mehr rentable Verträge verkauft werden sollen.

Damit folgt die AXA einem Trend, den die ARAG und Basler vorgegeben haben und gleichfalls ihre Bestände an die Frankfurter Leben Gruppe verkauft haben. Die Generali Lebensversicherung hatte hierüber kurz überlegt, sich jedoch entschlossen, das Neugeschäft einzustellen. Auch hier wird eine eventuell ähnliche Lösung noch geschehen können.

Auch weitere Lebensversicherer werden sich für diesen Weg entscheiden. Hier wird es sicherlich noch einige Überraschungen im Markt geben.

Daher immer wieder unsere Empfehlung. Ob Altersvorsorge oder auch Risikovorsorge wie beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wählen Sie ihren Versicherer sorgfältig aus. Auch in der derzeit turbulenten Zeit gibt es noch solide Versicherer mit zukunftsfähigen Produkten.

Für Fragen und unabhängige Beratung stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie hier Ihren persönlichen Termin.

In eigener Sache.

Wir stehen Ihnen nun auch mit einem Büro in Petershagen zur Verfügung. Gerne kommen wir Ihnen in diesem Bereich wie Uchte, Bückeburg, etc. auch zu Ihnen.

Update Januar 2019

Wie anhand eines eigenen Vertrages erfahren, ein alter klassischer DBV-Winterthur Vertrag, ist dieser an die MyLife Leben verkauft worden, wie ich in den letzten Tage informiert wurde. Hier handelt es sich nicht um einen Pensionskassen-Vertrag, sondern um eine normale Rentenversicherung, ehemals über die DBV-Winterthur abgeschlossen.

Für Versicherer wie AXA, Debeka, Allianz, etc. ergeben solche Verkäufe nur Sinn, wenn sie sich davon einen Vorteil erhoffen. Ich bezweifle, dass die Kunden hiervor selbst einen Vorteil haben werden.


Christophe Miege

In den ersten Jahren in Funktion als Bezirksleiter für die DBV-Winterthur (AXA nach Übernahme) tätig, danach der Wechsel vor zehn Jahren in den Status als freier Versicherungsmakler. Der Beruf wurde zur Berufung. Das Ziel war und ist ein positives Beispiel in der Branche zu sein. Mandanten und Interessenten in Ostwestfalen unabhängig, fair und verständlich zu beraten und dauerhaft zu betreuen. Im Schadensfall an Ihrer Seite zu stehen, bei Vertragsfragen immer kompetent unterstützen zu können.

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