Unser Betreuungsgebiet – wer kann durch uns alles beraten werden?

Unser Betreuungsgebiet – wer kann durch uns alles beraten und betreut werden?

Sicherlich ist dieses ein sehr sensibles Thema und eine immer wiederkehrende Frage. Daher heute hierzu ein Artikel, wie wir es bisher gehandhabt haben und auch künftig weiterhin handhaben werden.

So wie wir auch als Versicherungen als sensibles Thema betrachten, in welchem man sehr viel mit Hilfe der Technik machen kann, letztendlich aber immer noch der Mensch ein sehr wichtiger Faktor ist. Vor allem auch das Gespräch von Mensch zu Mensch.

Natürlich haben wir auch Kunden, welche durch berufliche oder private Umstände, aus unserem „Einzugsgebiet“ heraus gezogen sind und auch weiter durch uns betreut werden. Hier besteht jedoch oftmals ein jahrelanges Vertrauensverhältnis. Im Prinzip könnten wir so auch Neukunden akquirieren und betreuen. Das möchten wir jedoch nicht. Trotz aller Technik ist uns, vor allem auch mir als Inhaber, das persönliche sehr wichtig.

Was ist unser „Einzugsgebiet“?

Ganz pauschal beschrieben, der Kreis Minden-Lübbecke mit den Städten Minden, Lübbecke, Bad Oeynhausen, Petershagen, Espelkamp, Rahden, Stemwede, und alle angrenzenden Kreise, Kreis Schaumburg (Bückeburg, Stadthagen, Rinteln, Lauenau, etc.), Kreis Nienburg, Kreis Diepholz, Kreis Vechta, Landkreis Osnabrück, Kreis Herford (Herford, Bünde, Löhne, etc.), Kreis Bielefeld und Kreis Lippe. In Einzelfällen können wir sicherlich darüber reden, falls eine gute Erreichbarkeit gegeben ist, sowie natürlich auch die Beauftragung ausreichend groß ist.

Unser Ziel

Unser Ziel ist es immer, Sie zeitnah bei einem Schadensfall unterstützen zu können, sofern hierzu eine Notwendigkeit besteht. Dieses können wir nicht leisten, wenn sie beispielsweise in Oberbayern wohnen. Unser Ziel ist es immer, mit jedem unserer Mandanten Jahres- bis Zweijahresgespräche zu führen, je nach persönlichem Bedarf und Wunsch. Dieses kann gleichfalls nicht geleistet werden, wenn wir oder sie zwei Stunden oder länger als Anfahrt hätten.
Wie beschrieben, mag es Ausnahmen in gewachsenen Kundenbeziehungen geben, jedoch in Kundenbeziehungen welche noch entstehen müssen, macht dieses oftmals keinen großen Sinn, weder für uns, noch für Sie und Ihre Betreuung.

Qualität

Letztendlich können wir nur so, die an uns selbst gesetzte Qualität aufrecht erhalten, indem wir unser Betreuungsgebiet begrenzen. Aber immer von Mensch zu Mensch. Persönlich und nah.

Aber wie es so schön heißt. Fragen kostet nichts. Hier können Sie schnell und einfach mit uns Kontakt aufnehmen.

Generali verkauft Lebensversicherung an Viridium

Generali verkauft Lebensversicherung an Viridium

Wie schon bei anderen Lebensversicherern mit Ertragsproblemen, wurde die Lebensversicherung der Generali an die Viridium Gruppe verkauft. Teilweise wird diese Gruppe in der Presse als sogenannte „Heuschrecke“ tituliert.

Dieses war schon seit längerem abzusehen. Es ist davon auszugehen, dass die Kunden am wenigsten davon profitieren werden und sich überlegen sollte, ob die Fortführung dort bestehender Verträge sinnvoll sein kann.

Hausratversicherung und Deckungssummen

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Hausratversicherung und Deckungssummen

Hausratversicherung und Deckungssummen sollten bei Abschluss einer Hausratversicherung immer in Kombination betrachtet werden. Sicherlich ist ein Teil, die Qualität des Bedingungswerkes, ein anderer Teil die Prämie, aber mit am wichtigsten ist, ob die Deckungssummen auch wirklich ausreichend sind.

In diesem Artikel widme ich mich den Deckungssummen.

Was sind die Besonderheiten einer Hausratversicherung

Oftmals wird vergessen, dass die Hausratversicherung in den allermeisten Fällen eine Versicherung zum Neuwert ist. Oftmals höre ich, „ja die alte Couch, die soll eh bald mal weg, die ist nichts mehr wert.“ Im Prinzip mag die Aussage richtig sein, aber auch die 20 Jahre alte Couch wird im Schadensfall zum Neuwert erstattet. Gerade bei der Ermittlung der Schadenshöhe und Feststellung, ob eine Unterversicherung vorliegt, wird sie zum Neuwert angesetzt.

Gleichfalls zählt zum Beispiel die Einbauküche mit zum Hausrat, wenn man sie selber in eine Mietwohnung eingebracht hat. Oder der zweite Bodenbelag, wenn man zum Beispiel Designplanken auf die alten Fliesen legt. Oder was ist die ganze Kleider- und Schuhsammlung zum Neupreis in meinem Schrank wert? Was kostet die viele kleine Elektronik die man heute zu Hause hat? Gerade im Bereich Smart Home können schnell größere Summen zusammen kommen. Stehen Fahrräder im Keller oder in einem sonstigen verschlossenen Bereich des Hausrates? Dann sind auch diese Teil der Versicherungssumme der Hausratversicherung. Was ist mit Gartengeräten? Dem Aufsitzmäher? Dem Rasenroboter? Alles Werte, welche zu der Hausratversicherung hinzugefügt werden müssen.

Hier sollte man wirklich alles in aller Ruhe zusammen addieren und sich klar werden, gerne auch mit meiner Unterstützung als Versicherungsmakler und Experte, ob die Versicherungssummen wirklich ausreichend sind.

Mein kleines Tool für Sie

Hier können Sie ein Excel Tabelle (im offenen OpenDocument Format) herunter laden, welches Ihnen bei der Ermittlung Unterstützung leisten kann. Sehen Sie es bitte als nicht abschließende Aufzählung, sondern als Tippgeber, was alles zu Ihrer Hausratversicherung gehört und berücksichtigt werden muss.

Download Hilfsbogen Ermittlung Versicherungsumme Hausratversicherung

Mein Angebot an Sie

Sie wünschen Unterstützung vom Experten? Unabhängige Beratung und dauerhafte Betreuung? Günstige Prämien und trotzdem hochwertigen Schutz? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt mit mir auf. 

Gerne stehe ich Ihnen als Versicherungsmakler für qualifizierte Beratung und Betreuung im Raum von Osnabrück bis Hannover zur Verfügung.

Mietausfall- und Mietnomadenversicherung

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Mietausfall- und Mietnomadenversicherung

Nicht selten sind bei Immobilienfinanzierungen laufende Mieteinnahmen fest einkalkuliert. Doch was passiert, wenn die Einnahmen ausbleiben oder durch Vandalismus sogar noch weitere Kosten hinzukommen? Solche als Mietnomaden genannte Mieter, zahlen gar nicht oder teilweise die Miete nicht, lassen Wohnungen verkommen und suchen sich in einer Nacht- und Nebelaktion die nächste Bleibe. Zurück bleibt der Vermieter, der für den Schaden aufkommen muss. Gerade bei privaten Vermietern, die ihre Altersvorsorge mit der Immobilie sichern wollten, können Mietnomaden die Existenz bedrohen. Jedoch sind der Mietausfall und Mietnomaden über eine eine sogenannte Mietausfall- und Mietnomadenversicherung als Ergänzung zu einer Gebäudeversicherung absicherbar.

Die Mietausfallversicherung hilft: Sie leistet bei Mietausfällen und sichert den Vermieter gegen Schäden an der Immobilie ab.

Was ist versichert?

Versichert sind die vom Vermieter eingebrachten Gebäudebestandteile sowie Gebäudezubehör innerhalb der Wohnung inkl. der Räume im Gebäude und Nebengebäude, die ausschließlich zu dieser Wohnung zuzurechnen sind.

Welche Leistungen werden erbracht?

  • Kosten der Ermittlung und Feststellung des Schadens
  • Ersatz bei Ausfall von Miet- und laufenden Mietnebenkosten-Zahlungen
  • Sachschäden durch mutwillige Beschädigung oder bei Abhandenkommen infolge eines ersatzpflichtigen Mietausfallschadens
  • Übernahme von Aufräumungs- und Abbruchkosten
  • Erstattung von Reinigungs- und Renovierungskoste
  • Übernahme von Desinfektions- und Schädlingsbekämpfungskosten
  • Ungezieferbefall, z.B. durch Ratten, Mäuse oder Schaben infolge von Verunreinigungen
  • Dekontaminierung bei behördlicher Anordnung
  • Schäden durch Verwahrlosung der Wohnung, z.B. durch unterlassenes Lüften oder Säubern oder den Tod des Mieters

Lassen Sie sich einfach von uns als unabhängigen Experten für alles rund um die Gebäudeversicherung beraten. Nehmen Sie jetzt schnell und einfach Kontakt mit uns auf.

Gerne kommen wir als Versicherungsmakler im Großraum von Ostwestfalen zu Ihnen, sei es in Hille oder auch in Petershagen.

Kernsanierung in der Gebäudeversicherung

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Kernsanierung in der Gebäudeversicherung

Die Kernsanierung in der Gebäudeversicherung ist oftmals eine Frage welche im Rahmen eines Antrages auftaucht. Es wird hierbei oft, bzw. in der Regel nach dem Baujahr und Kernsanierungsjahr gefragt. Oft sind die Fragen abgekürzt und es wird danach gefragt, ob „Dach, Elektrik und wasserführende Leitungen“ saniert wurden.

Soweit, so gut.

Dennoch sollte man die Bedingungen genauer lesen. Mir als Versicherungsmakler hier in Ostwestfalen ist oftmals aufgefallen, dass die Fragen oft weitergehend sind, als man so annimmt. Für viele Versicherer bedeutet Kernsanierung vom Dach, nicht nur neue Dachziegel, sondern der komplette Austausch inklusive Austausch vom Dachstuhl.

Ähnliches für das Leitungswassernetz. Hier muss oftmals alles ab dem Übergabepunkt saniert sein. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass immer nur Teile saniert werden, denn das Alte „ist ja noch gut“, also wieso soll man es austauschen und mehr Kosten verursachen.

Dieses sehe ich als gefährlichen Irrtum. Es gilt hierbei die Bedingungen genau zu prüfen und damit auch die Antragsfragen genau zu beantworten. Denn letzten Endes, wenn ein großer Schadensfall eintritt, der Versicherer mit einem Gutachter zu Ihnen kommt und alles prüft, beginnt hier oftmals der Ärger.

Daher, um diesen Ärger vorab zu vermeiden, lassen Sie sich von einem sach- und fachkundigen Versicherungsmakler beraten sowie qualifizierte, hochwertige und günstige Tarife vermitteln. Gerne stehe ich Ihnen unterstützend zur Seite.

Gerne komme ich auch zu Ihnen, egal ob in Hille, Petershagen, Minden, Bad Oeynhausen und Umgebung und begehe mit Ihnen Ihr Objekt. Nichts ist wichtiger, als ein sicherer Versicherungsschutz, welcher auch im Schadensfall Bestand hat.

 

 

Extremwetterlagen und Elementarschadenschutz

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Extremwetterlagen und Elementarschadenschutz

Wie in einem Interview im Positionen Magazin des GDV (Gesamtverband der deutschen Versichererswirtschaft) mit dem Wetterexperten Sven Plöger zu lesen ist, ist von einer steigenden Anzahl von Extremwetterlagen auszugehen. Er nennt es „wie ein kaputter Rasensprenger“. Ein sehr lesenswertes und interessantes Interview, vor allem auch hinsichtlich dem notwendigen Elementarschadenschutz.

Welches Auswirkungen hat dieses jedoch auf die Versicherungen?

Insbesondere wirken sich diese Wetterereignisse auf die Gebäudeversicherung und Hausratversicherung aus. Hier ist ein Elementarschadenschutz immer dringender empfohlen.

Nun werden viele Menschen sagen, „ja, aber der nächste Fluss ist weit weg und Erdbeben gibt es hier nicht“. Damit mögen sie im ersten Moment sicherlich recht haben, aber die meisten Schäden im Bereich Elementarschadenschutz entstehen durch Starkregen. Wenn die Kanalisation nicht mehr in der Lage ist das auf die Erde ankommende Wasser aufzunehmen, entsteht einmal ein Rückstauschaden, sowie oftmals auch ein Überschwemmungsschaden.Persönlich habe ich schon selber oftmals erlebt, wie alleine durch Starkregen Keller und Erdgeschosse voll mit Wasser gestanden sind.

Wenn dann, wie gleichfalls erlebt, noch Schlamm vom naheliegenden Feld oder einer Baustelle hinzu kommt, ist das Schaden perfekt. Leider.

Was wird oft vergessen?

Oft erlebe ich, wie eventuell die Hausratversicherung eine Elementarschadenversicherung enthält, aber die Gebäudeversicherung nicht. Konsequenz beispielsweise ist, dass die beschädigten Möbel vom Versicherer erstattet werden, aber die beschädigten Bodenbeläge, Tapeten, eventuell auch beschädigter Putz, nicht erstattet werden. Auch hier können auf Flächen im Erdgeschoss schnell fünfstellige Beträge zusammen kommen.

Daher mein Tipp, immer die Elementarschadenversicherung in Hausrat- und Gebäudeversicherung einschließen. Und, oftmals ist es gar nicht so teuer, wie viele denke. Lassen Sie sich von mir oder Ihrem Vermittler des Vertrauens beraten.

Unfallrente in der Unfallversicherung – ja oder nein?

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Unfallrente in der Unfallversicherung – ja oder nein?

Eine Frage, welche sich immer wieder gestellt wird, ist, ob eine Unfallrente im Gegensatz zu einer Kapitalleistung in der Unfallversicherung Sinn ergibt oder nicht. Dabei ist nicht zu vergessen, dass diese oftmals recht viel Prämie kostet. Denn auch eine Kapitalleistung kann man selber in eine Unfallrente umwandeln.

Hier möchte ich auf die drei folgenden Punkte etwas näher eingehen.

Leistung ab 1% zu Leistung ab 50%

Unfallrenten werden in den meisten mir bekannten Verträgen ab einer Invalidität von 50% geleistet. In einigen Verträgen mit einer Mehrleistung ab einer Invalidität ab 90%. Die normale Kapitalleistung in einer Unfallversicherung beginnt fast immer bei 1% Invalidität.

Hier ist sicherlich festzustellen, dass im Bereich von unter 50% eine Kapitalleistung unabdingbar ist, da sich die meisten Invaliditäten, Zahlen nach 96% unter 50% Invalidität bewegen. In gerade mal 4% der Leistungsfälle würde eine Rente gezahlt werden. Ca 50% der Schäden bewegen sich im Bereich bis zu 10% Invalidität.

Ein Beispiel. Die Hand hat in der Regel 55% Invalidität bei 100%iger Schädigung. Sofern nun eine Restfunktion von 30% der Hand verbleibt, beträgt die Invalidität nur noch 38,5%. Bei einer Einschränkung von 10% an der Hand, verbleibt hieraus eine Invalidität vom 5,5%.

Hier wird deutlich, dass es oftmals sehr schwer ist, die Grenze von 50%, geschweige denn 90% zu überschreiten.

Steuer

Steuerlich ist die Situation wie folgt. Kapitalleistungen aus Unfallversicherungen sind steuerfrei. Höchstens die Erträge aus dem angelegten Vermögen müssen versteuert werden. Unfallrenten hingegen sind als Einnahmen mit dem Ertragsanteil und dem persönlichen Steuersatz abzüglich des Freibetrages zu versteuern. Das bedeutet, je höher die Unfallrente und sonstige Einnahmen, desto höher wird die Steuer ausfallen.

Besserung der Schädigung

Bei Unfallrenten kann regelmäßig geprüft werden, ob die Voraussetzungen noch vorliegen. Dieses geschieht nicht bei erfolgten Kapitalzahlungen auf Grund einer Invalidität. Dieses ist sicherlich als ein großer Nachteil zu betrachten.

Fazit

Ich empfehle jeden genau zu prüfen, ob eine Unfallrente für seinen Fall jeweils Sinn ergibt oder nicht. Alternativ kann man sicherlich darüber nachdenken, das Geld für die Prämie der Unfallrente in die reine Kapitalleistung zu investieren, so dass man im Bereich der Invaliditäten bis 50% erheblich besser gestellt ist und mit dem Gesamtkapital bei 100% seine Rente selber generieren kann.

Des Weiteren sollten die Tarife immer verglichen werden. Alleine die Unterschiede in den Gliedertaxen können erheblich Unterschiede verursachen. Sowie natürlich die Unterschiede in den Prämien. Oftmals müssen sehr gute Tarife nicht teuer sein. Meiner Meinung und Erfahrung nach, in Zusammenwirken der unterschiedlichen Absicherungen, wie auch beispielsweise der Berufsunfähigkeitsversicherung, und dem natürlich notwendigen Bedarf der Absicherung, sind Unfallrenten sehr selten wirklich notwendig. Gleichfalls sollte meiner Erfahrung nach auch geprüft werden, ob die Unfallversicherung selber notwendig ist, sofern anderweitig höherwertigeren Absicherungen bestehen und diese nur als Ergänzung auf Grund individueller Gefahren abgeschlossen werden sollte.

Sie haben Fragen zum Thema Unfallversicherung? Sie wohnen in der Gegend von Hille, Petershagen, Bad Oeynhausen, Minden, Lübbecke oder Stemwede? Sprechen Sie mit mir einen Termin ab, gerne berate ich Sie als freier Versicherungsmakler unabhängig dazu.

Baukosten immer höher – Auswirkungen auf die Gebäudeversicherung

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Baukosten immer höher

Laut einem Artikel aus Der Welt steigen die Kosten für Handwerker immer stärker. Inzwischen ca um das doppelte der Inflation, teilweise um bis zu 20 Prozent. Dieses wird Auswirkungen auf die Gebäudeversicherung haben.

Der gleitende Neuwertfaktor, welcher jährlich angepasst wird, enthält zu 80 Prozent den Baupreisindex für Wohngebäude und zu 20 Prozent den Tariflohnindex für das Baugewerbe. Zusätzlich zu den erhöhten Schadensaufwendungen auf Grund von klimatischen Ereignissen, ist damit auch in den kommenden Jahren wieder mit stärker steigenden Versicherungsprämien für Gebäudeversicherungen zu rechnen.

Ist dieses soweit fair?

Im Prinzip ja, da beispielsweise im Totalschadensfall das Haus jeweils zu den aktuellen Baukosten wiederhergestellt werden muss. Das bedeutet, auch wenn das Haus 20 Jahre zuvor erheblich weniger gekostet hat, so sind die jeweils aktuellen Baukosten für die Wiederherstellung ausschlaggebend.

Vorsicht vor Unterversicherung

Immer öfter erleben wir, dass Versicherungspolicen falsch, also meist zu niedrig abgeschlossen sind. Dieses resultiert oftmals aus Wertberechnungen von Neubauten mit viel Eigenleistung. Hierbei wird vergessen die Eigenleistung als Wert des Gebäudes mit zur Versicherungssumme hinzu zu zählen. Wenn dann jedoch 20 Jahre später ein Schadensfall eintritt, so ist man oftmals nicht mehr in der Lage, die damals erbrachten Eigenleistungen wieder zu erbringen, so dass die hierfür notwendigen Löhne nicht mitversichert sind und somit die Police in eine Unterversicherung führt.

 

Leerstehende Gebäude in der Gebäudeversicherung

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Leerstehende Gebäude in der Gebäudeversicherung

Das so ziemlich unbeliebteste Risiko eines Gebäudeversicherers sind leerstehende Gebäude. Oftmals geschieht dieses, wenn ein Mieter ausgezogen ist und kein Nachmieter schon vorhanden ist. Des Weiteren haben viele Versicherer Quoten, wie beispielsweise mehr als 50% Leerstand. D.h. wenn zwei von drei Wohnungen, auch der Fläche nach überwiegend, unbewohnt sind, ist dieses ein Leerstand für den Versicherer.

Wieso ist das so?

Aus auch sehr nachvollziehbaren Gründen, ist ein leerstehendes Gebäude eine große Gefahrerhöhung für den Gebäudeversicherer. Heizung, Leitungswasser und Elektrik sind nicht unter regelmäßiger Kontrolle, im Schadensfall wird der Schaden erst wesentlich später bemerkt, so dass die Schadensauswirkungen oftmals viel größer sind, als sie im Falle eine bewohnten Gebäudes wären. Beispielsweise wird ein Brand erst von Nachbarn bemerkt, wenn das Feuer sich schon stark ausgebreitet hat, ein Leitungswasserschaden erst nach einigen Tagen oder Wochen. Ein undichtes Dach durch einen Sturm wird eventuell erst bemerkt, wenn der Schimmel im Haus angesetzt hat. Es gibt viele mögliche Ursachen, welche im Falle eines bewohntes Gebäudes sofort bemerkt werden, aber beim leerstehende Gebäude oftmals leider nicht.

Was ist zu beachten?

Melden Sie ein leerstehendes Gebäude sofort dem Gebäudeversicherer. Gemäß allen uns bekannten Versicherungsbedingungen ist das eine Ihrer Obliegenheiten. Es stellt eine erhebliche Gefahrerhöhung dar und wird dann in der Regel vom Versicherer individuell betrachtet.

Bei einem Leerstand auf Grund wechselnder Mieter kommt es immer darauf an. In vielen Verträgen stehen Fristen, ab welchem Zeitraum der Leerstand gemeldet werden muss. Oftmals bestehen dann die Mindestauflagen, das Wasser am Hauptwasserhahn abzustellen, das Gebäude zu beheizen und regelmäßig zu begehen. Das reine regelmäßige begehen eines Gebäudes führt jedoch nicht dazu, dass es kein Leerstand mehr ist.

Fazit

Melden Sie ein leerstehendes Gebäude sofort Ihrem Versicherer. Sprechen Sie mit ihm über die Möglichkeiten. Ist es nur ein kurzfristiger Leerstand auf Grund Mieterwechsel? Wird das Haus eventuell gerade renoviert? Es kann viele gute Gründe geben, auf welche sich Ihr Versicherer auch einlassen wird, jedoch oftmals mit Zuschlag. Alles andere könnte Ihren Versicherungsschutz gefährden und bedeutet Ärger für beide Seiten.

Unbenannte Gefahren in der Gebäudeversicherung

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Unbenannte Gefahren in der Gebäudeversicherung

Immer wieder stellt sich natürlich die Frage, welche Leistungen benötige ich in der Gebäudeversicherung. So manche Leistung ist eher als Luxus zu betrachten, jedoch können andere Leistungen einen erheblichen Mehrwert bieten. Hierzu eine kleiner Abriss zum Thema „unbenannte Gefahren in der Gebäudeversicherung“.

Hierzu würde ich die unbenannten Gefahren zählen, welche doch öfter mal als Schaden auftreten.

Was sind unbenannte Gefahren in der Gebäudeversicherung?

Wie der Begriff schon so ein bisschen aussagt, sind es Gefahren, also Schäden hieraus, die nicht benannt sind. Hierbei sollte man sich anschauen, wie eine Versicherung aufgebaut ist. In den Versicherungsbedingungen ist in der Regel immer aufgezählt (bis auf wenige Ausnahmen), was wie versichert ist.

Ein Beispiel aus den VGB2008

1. Versicherungsfall
a) Der Versicherer leistet Entschädigung für versicherte achen, die durch
aa) Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder seiner Ladung;
bb) Leitungswasser;
cc) Sturm, Hagel zerstört oder beschädigt werden oder abhanden kommen.
b) Jede der Gefahrengruppen nach aa) – cc) kann auch einzeln versichert werden.

In den weiteren Abschnitten wird dann weiter definiert, was dann wie genau versichert ist.

Für Schäden aus nicht aufgeführten Ereignissen, also Gefahren, wird dann dementsprechend kein Schadensersatz geleistet. Hieraus resultiert öfters mal Ärger und Unverständnis, „wieso denn nun mein Schaden“ nicht gezahlt wird. Pauschal gesagt, es wird nur gezahlt was halt auch versichert ist.

Die Klausel oder Bedingungserweiterung „unbenannte Gefahren“ erweitert dann die bestehenden Bedingungen um den Passus

sonstige, in den Versicherungsbedingungen und diesem Leistungsverzeichnis nicht ausdrücklich ein- oder ausgeschlossene, durch plötzliche Einwirkung von außen eintretende unbenannte Gefahren

Natürlich ist das keine Vollkasko Versicherung gegen alles, da man weiterhin die Bedingungen sehr genau lesen sollten, da vorher ausgeschlossen Gefahren weiterhin ausgeschlossen bleiben, aber niemand weiß, was letztendlich doch noch passieren kann.

Schadenbeispiele

Der häufigste Schaden welcher über die unbenannten Gefahren eintritt, ist eindringendes Wasser ohne äußerlichen Schaden. Zum Beispiel wenn der Sturm bei einem älteren Gebäude Regenwasser durch die Fugen der Dachziegel drückt und hierdurch Decken nässt.

Ein anderes Beispiel ist, wenn im Rahmen eines Sturms Regenwasser durch Mauerritzen oder Belüftungsschlitze ins Gebäude drückt, ohne diese jedoch beschädigt zu haben.

Ein weiterer regulierter Fall auf Grund dieser Klausel war, durch eine Lücke im Dachanschluß über längere Zeit eindringendes Wasser in die Decke und ins Mauerwerk.

Wie man sieht, hat diese Schadensart sehr oft mit Wasser zu tun. Wobei natürlich auch alle anderen möglichen noch nicht bekannten Fälle darüber gedeckt sein können.

Mein Tipp

Vergleichen Sie Ihre Gebäudeversicherung mit den Möglichkeiten am Markt. Oftmals stellen wir fest, dass man für die gleiche oder eine geringere Prämie eine erheblich bessere Absicherung erhält. Ein Gebäude ist ein Vermögenswert, an welchem nicht falsch gespart werden sollte.

Gerne stehe ich Ihnen als Experte für Gebäudeversicherung helfend zur Seite. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin mit mir.