AXA verkauft Teilbestand an Lebensversicherungsverträgen

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Verkauf an die Frankfurter Leben Gruppe

Wie nun bekannt wurde, hat die AXA einen Teilbestand ihrer Lebensversicherungsverträge an die Frankfurter Leben AG, einem Run-Off-Lebensversicherer, verkauft. Es handelt sich um ca. 260.000 Verträge, welche die AXA verkaufen wird.

Offiziell spricht die AXA von einer Neuausrichtung des Geschäftes mit der betrieblichen Altersvorsorge, speziell den Pensionskassen. Teilweise liest man jedoch auch, dass auch weitere nicht mehr rentable Verträge verkauft werden sollen.

Damit folgt die AXA einem Trend, den die ARAG und Basler vorgegeben haben und gleichfalls ihre Bestände an die Frankfurter Leben Gruppe verkauft haben. Die Generali Lebensversicherung hatte hierüber kurz überlegt, sich jedoch entschlossen, das Neugeschäft einzustellen. Auch hier wird eine eventuell ähnliche Lösung noch geschehen können.

Auch weitere Lebensversicherer werden sich für diesen Weg entscheiden. Hier wird es sicherlich noch einige Überraschungen im Markt geben.

Daher immer wieder unsere Empfehlung. Ob Altersvorsorge oder auch Risikovorsorge wie beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wählen Sie ihren Versicherer sorgfältig aus. Auch in der derzeit turbulenten Zeit gibt es noch solide Versicherer mit zukunftsfähigen Produkten.

Für Fragen und unabhängige Beratung stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie hier Ihren persönlichen Termin.

In eigener Sache.

Wir stehen Ihnen nun auch mit einem Büro in Petershagen zur Verfügung. Gerne kommen wir Ihnen in diesem Bereich wie Uchte, Bückeburg, etc. auch zu Ihnen.

 

Generali senkt Verzinsung auf Tiefstwert

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Generali Lebensversicherung senkt Überschussbeteiligung

Wie heute in den Nachrichten zu lesen ist, senkt die Generali Lebensversicherung die Überschussverzinsung auf den Tiefstwert von 1,25%. Dieses ist der tiefste Wert der fünf größten Versicherer. Hintergrund könnte sein, dass der Versicherer zum Frühjahr sein Neugeschäft im Bereich der Lebensversicherung einstellt. Die zugehörige Konzerntochter AachenMünchner senkt ihren Zins von 2,6% auf 2,3%. Es steht auch gleichfalls weiter offen, wie mit den vorhandenen Beständen umgegangen wird, eine Abwicklung durch einen externen Run-Off-Dienstleister wurde bisher noch nicht ausgeschlossen.

Folgen

Die Folgen für die Versicherten werden geringere Renten, geringere Kapitabfindungen sein, sowie im Bereich Biometrie zu höheren Prämien führen.

Daher, immer wieder unsere Empfehlung, schauen Sie bei der Wahl eines solchen Vertrages die genauen Kennzahlen an.

In eigener Sache

Sie suchen unabhängige Beratung in Petershagen und Umgebung? Dann vereinbaren Sie doch einen Termin mit uns. Wir sind mit unserer Filiale in Petershagen auch in dieser Region für Sie nach Terminvereinbarung gerne erreichbar.

Wie hoch wird die Rentenlücke der „Jungen“?

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Gesetzliche Rente schrumpft zur Basisabsicherung

Laut einer Untersuchung des „Altersvorsorge-Papstes“ Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, wurde die Frage betrachtet, was die Zukunft hinsichtlich der Rente bringt.

Die gesetzliche Rente wird immer mehr zu einer Basisabsicherung schrumpfen, die Zahl der Beitragszahler gleichfalls, während die Anzahl der Rentenempfänger zunehmen wird. Dieses ist vielen sicherlich schon bekannt.

Fragestellung

Im Rahmen dieser Fragestellung ging Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen diesem nach. Das Ergebnis ist, dass den heute 20- bis 34-Jährigen später einmal im Schnitt monatlich 800 Euro fehlen werden, sofern der Lebensstandard gehalten werden soll. Dabei wird eine Ersatzquote von 60 Prozent zugrund gelegt.

Fazit

Während die heute 50- bis 65-Jährigen noch mit durchschnittlich 64,1 Prozent aus der Rentenkasse rechnen können, fällt der Wert für die Jungen auf magere 38,6 Prozent. Das Ergebnis ist, dass ohne betriebliche und/oder private Vorsorge vielen heute Jungen später das soziale Abrutschen droft.

Basisrente und Berufsunfähigkeitsversicherung

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Basisrente und Berufsunfähigkeitsversicherung

Ein leider immer wieder auftretendes Thema, die Kombination von Basisrente und Berufsunfähigkeitsversicherung , gerade von Kunden die von großen blauen, grünen oder mit drei oder vier Buchstabenen Gesellschaften oder Finanzvertrieben beraten wurden. Hier direkt vorab. Es zählte bei den Beratern nur die Provision, wenn diese Beratungen, mild geschrieben, nicht schon von Unwissenheit und/oder Betrug zeugen.

In ca. 70-80% der bei uns ankommenden Fälle erleben wir eine Kombination beider Verträge. In den seltensten Fällen ist diese Kombination jedoch passend.

Hohe Beiträge

Die Kombination einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Basisrente, auch Rüruprente genannt, bedingt immer, dass mindestens 50% des Beitrages in die Altersvorsorge fließen.

Daher resultieren hieraus oftmals schon recht hohe Beiträge, welche die Flexibilität im Leben reduzieren. Daher gilt es Prioritäten zu setzen. Die Absicherung der Arbeitskraft, also eine Berufsunfähigkeitsversicherung, ist eine der wichtigsten Versicherung. Die Altersvorsorge ist gleichfalls wichtig, aber eben nicht so wichtig.

Da das Leben in der heutigen Zeit flexibel ist, zu Eltern-Kind-Zeiten, kommen eventuell Auslandsaufenthalte, ein Sabbat-Jahr oder viele andere Dinge. Daher würden Verträge mit so hohen kombinierten Beiträgen in diesen Fällen oft dazu führen, dass sie gekündigt werden und der sehr wichtige Schutz gegen die Berufsunfähigkeit wegfällt.

Steuern

Gerade die oben genannten Vertrieben werben mit Steuervorteilen. Ist dieses aber wirklich so? Eine Solo-Berufsunfähigkeit wird im Leistungsfall nur mit dem Ertragsanteil versteuert. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gekoppelt mit einer Basisrente muss voll versteuert werden.

Krankenversicherungsbeiträge

Kommt dann auch noch eine freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung hinzu, muss diese auch noch mit den Krankenversicherungsbeiträgen belastet werden. Nur Pflichtmitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung sind hier Beitragsfrei. Jedoch sind nahezu alle Selbständige, welche in der gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied sind, freiwillige Mitglieder.

Letztendlich muss man leider festhalten, dass nach Beratungen von vielen dieser Vertriebe eine Massierung des persönlichen Risikos in der 1. Schicht geschieht. Diese ist nicht immer optimal, da das Guthaben nicht kapitalisierbar ist. Es wird oft mit Steuervorteilen geworben, welche aber meist nicht so eintreten, aber höhere provisionstreibende Prämien verkauft werden. Oftmals verschwiegen wird die Steuerbelastung im Nachhinein, sowie die Belastung mit Sozialversicherung. Sowie die absolut fehlende Flexibilität der Absicherung im nicht planbaren Leben.

Denken Sie dran.

Lassen Sie sich fachkundig beraten. Leider ist die Welt der Versicherungen nicht immer einfach, vieles unterscheidet sich im Detail. Ihr Versicherungsmakler, gerne auch ich, berät Sie unabhängig und fair zu Ihren Risiken mit dem Auge auf den Details.

Ob Sie aus Hille, Espelkamp, Rahden, Bad Oeynhausen oder der Umgebung von Ostwestfalen kommen, der Weg und die Zeit lohnen sich, versprochen. Jetzt Ihren Termin vereinbaren.

Zins und Altersvorsorge

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Zins und Altersvorsorge

Immer wieder habe ich den Eindruck, dass viele Menschen die Wichtigkeit von Zins und Zinseszins für ihre Altersvorsorge nicht richtig interpretieren. Die Begriffe Zins und Altersvorsorge gehören zusammen. Ich möchte dieses mal am Beispiel eines 30-jährigen demonstrieren. Vorab, je jünger die Person, desto größer die Auswirkungen.

In diesem Beispiel spart der 30-jährige Herr Muster immer 100 Euro monatlich bis zum 67. Lebensjahr. Sein Ziel ist eine lebenslange Rente, da er noch nicht weiß, wie alt er werden wird und auch möchte, dass seine Lebensgefährtin etwas von seiner Altersvorsorge hat. Die Kosten bleiben unberücksichtigt, da sie in Zeiten von Nettotarifen keine erhebliche Rolle mehr spielen.

0% Zins Variante, also Kopfkissen, Sparsocke oder Sparbuch.

Herr Muster spart über 37 Jahre insgesamt 44.400 Euro. Da er sich ohne Zins auf dem Sparbuch, unter dem Kopfkissen oder der Sparsocke keine lebenslange Rente kaufen kann, zahlt er sich jeden Monat nur 200 Euro Rente aus und hofft nicht älter als 85,5 Jahre zu werden.

0% Zins -> 44.400 Euro Kapital, 200 Euro Rente bis maximal 85,5 Jahre

0,5% Zins Variante, also Tagesgeldkonto, Bausparvertrag, Wohnriester, etc-

Herr Muster spart über 37 Jahre mit Zins und Zinseszins 48.771 Euro. Für seine Rente entnimmt er jeden Monat 229 Euro, gleichfalls bis 85,5 Jahre, oder er kann eine ewige Rente in Höhe von 20 Euro monatlich entnehmen.

0,5% Zins -> 48.771 Euro Kapital, 229 Euro Rente bis maximal 85,5 Jahre oder 20 Euro ewige Rente.

2% Zins Variante, ältere klassische Lebensversicherungsverträge, viele von Banken verkaufte Fonds mit Garantien in welchen größere Teile von Guthaben im Sicherungsfonds sind, wahrscheinlich viele Index-Policen

Hier spart Herr Muster bis zu seinem Rentenbeginn 65.544 Euro an. Seine Rente bis 85,5 Jahren beträgt 352 Euro oder er erhält eine ewige Rente in Höhe 108 Euro.

2% Zins -> 65.544 Euro Kapital, 352 Euro Rente bis maximal 85,5 Jahre oder 108 Euro ewige Rente.

4% Zins Variante

Bei 4% Zins im Durchschnitt über die Jahre, erhält Herr Muster zum Rentenbeginn 100.167 Euro. Seine Rente würde 633 Euro bis 85,5 Jahren betragen, bzw. die ewige Rente wäre 327 Euro hoch. Alleine mit 4% Zins könnte sich Herr Muster hier schon mehr ewige Rente auszahlen, als er ohne Zins nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung hätte.

4% Zins -> 100.167 Kapital, 633 Euro Rente bis maximal 85,5 Jahre oder 327 Euro ewige Rente.

6% Zins Variante

Zuletzt nun hat Herr Muster 6% im Durchschnitt über die Jahre erwirtschaftet, was nicht unrealistisch ist. Im Gegensatz zu der ersten Variante mit 0%, erhält er nun für das gleiche Geld 157.685 Euro Kapital oder 1157 Euro Rente bis 85,5 Jahre oder 764 Euro ewige Rente. Ein ganz anderes Ergebnis als zu Anfang.

6% Zins -> 157.685 Kapital, 1157 Euro Rente bis maximal 85,5 Jahre oder 764 Euro ewige Rente.

Wie man sieht, ist Zins ein elementarer Bestandteil einer Altersvorsorge. Nur zwei Prozentpunkte Unterschied ergeben ein völlig anderes Ergebnis. Die Annahme eines jeden Jahres gleichen Zinses ist natürlich sehr unwahrscheinlich, es geht um den Durchschnitt über die Jahre zum derzeit aktuellen Stand.

Jedoch sind auch in der heutigen Zeit, auf Grund der vielen modernen Produkte, der Verfügbarkeit von Nettotarifen und der vielen Innovationen im Markt, Renditen im Bereich von 6% mit hohen Wahrscheinlichkeiten erreichbar.

Langlebigkeit

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Langlebigkeit. Niemand weiß wie alt er werden wird. Helmut Schmidt wurde fast 97 Jahre alt, heute geborene Kinder haben eine ähnliche Lebenserwartung. Was ist, wenn am Ende des Geldes noch Leben ist, als ganz ketzerische Frage? Sicherlich sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, aber eine gesunde Streuung seiner Risiken, war selten der falsche Weg. Natürlich sind das Rechenbeispiele, jedoch ist mit den richtigen Produkten und Anbietern die Realität nicht sehr weit davon entfernt.

Daher, lassen Sie sich qualifiziert beraten, auch gerne zu Nettotarifen, haben Sie keine Angst vor dem Zinseszinseffekt. Zins und Altersvorsorge sind zwei Begriffe, welche zusammen gehören. Er arbeitet für Sie und Ihre Vorsorge. Vergeuden Sie nicht Ihr Geld mit schlechten Policen.

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Lohnen sich Investments in Aktien und Fonds?

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Lohnen sich Investments in Aktien und Fonds?

Eine Frage, welche immer wieder gestellt wird. Lohnen sich Investments in Aktien und Fonds. Antwort. Es hängt davon ab.

Bei einer Streuung in die größten DAX Werte der letzten 50 Jahre, gibt es das Rendite Dreieck. In diesem wird jedoch der gesamte DAX über die Jahre abgebildet. Nimmt man nun Bestwerte heraus, läßt sich das sicherlich noch weiter optimieren. Pauschal läßt sich jedoch sagen, dass je länger der Anlagezeitraum ist, desto wahrscheinlicher ist eine positive Rendite.

Vergessen sollten man jedoch nicht die Kosten bei Investments. Oftmals sind Verwaltungsgebühren enthalten, so dass man schon genau in ein Investment schauen sollte, um Kostentreiber zu erkennen.

Sind Investments über Versicherungen teurer? Nicht zwangsweise. Heute oftmals angebotene Vermittlung von Nettotarifen, also echten courtagefreien Tarifen, auch bei uns erhältlich, zeichnen sich durch geringe Kosten aus. Zusätzlich werden weitere Risiken wie beispielsweise die Langlebigkeit abgesichert.

Daher, lassen Sie sich unabhängig beraten. Nutzen Sie echte Nettotarife.

Erste Ökonomen fordern Rente mit 70

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Erste Ökonomen fordern die Rente mit 70

Heute erschienen in einem Interview in der Rheinischen Post die ersten Forderungen nach einer Rente mit 70. Die Forderung lautet, dass die Politik sich endlich „ehrlich“ machen soll und die Bürger hierauf vorbereiten sollten.

Im Prinzip genau das, was ich meinen Mandanten schon seit mehr als zehn Jahren versuche zu erklären, dass mit der Rente mit 67 das Ende der Fahnenstange definitiv noch nicht erreicht ist.

Generali prüft Verkauf der Lebensversicherung

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Die Generali Versicherung, Mutter der Aachen Münchener, Cosmos Direkt, etc. prüft den Verkauf ihrer eigenen Lebensversicherungssparte, nachdem nun ja schon die Überschüsse gestrichen wurden.

Meldung erschien auf ProContra, hier der Link.

 

Generali streicht Überschüsse für Privatrenten

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Generali streicht Überschüsse für Privatrenten

Wie heute in Pro-Contra Online zu lesen ist, kürzt die Generali Leistungen bereits laufender Renten!!! Betroffen sind fast 30.000 Kunden.

Glücklicherweise hat mein Büro keine einzigen Vertrag – schon auf Grund der Unternehmenskennzahlen der letzten Jahre – zur Generali gebracht. Jedoch sollte nicht vergessen werden, dass zur Generali gleichfalls die AachenMünchener gehört, wie auch die Cosmos Direkt, die Dialog und auch die Central.

Wenn schon die Muttergesellschaft einen solch radikalen Schritt wagt, welcher den versicherten Kunden mit ihren Renten jede Kalkulierbarkeit einer Rente nimmt, wie werden es deren Töchter tun, wenn sogar deren Kennzahlen teilweise noch schlechter sind.

Daher kann ich nur dringend dazu raten, Verträge bei der Generali, AachenMünchener, etc. genau zu betrachten und wenn zweckmäßig diese notfalls auch zu beenden. Es gibt glücklicherweise ausreichend gute und solide Versicherer, welche von solch einem Schritt sehr weit entfernt sind. Hier kann ich wiederum nur zu Versicherungsvereinen auf Gegenseitig raten, auch wenn hier gleichfalls genau hingeschaut werden sollte.

Wie immer, mein Tipp. Lassen Sie sich unabhängig und fair beraten und betreuen. Sie können nur profitieren. Jetzt einen Termin vereinbaren!