Anzeigepflichtverletzung nach VVG in der Berufsunfähigkeitsversicherung

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Anzeigepflichtverletzung nach VVG in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Einige Urteile hinsichtlich einer Anzeigepflichtverletzung nach VVG in der Berufsunfähigkeitsversicherung vom LG Heidelberg und LG Celle verunsichern derzeit viele Vermittler und Kunden. Worum geht es? Es geht um die sogenannte „spontane Anzeigepflicht“ in welcher der Kunde von sich aus, ohne danach gefragt zu werden, eine Erkrankung anzuzeigen hat.

Einfach dargestellt geht es darum, dass der Kunde im Rahmen eines Antrages einer Berufsunfähigkeitsversicherung die Fragen zwar wahrheitsgemäß beantwortet hat, jedoch eine Erkrankung, nach welcher nicht gefragt wurde, nicht angegeben hat.

Hier das Urteil vom LG Heidelberg; 2 O 90/16

Zu lesen ist, dass die Klage auf Leistung auf Grund arglistiger Täuschung abgewiesen wird.

Wer war betroffen?

Der Vertrag war ein Kollektivvertrag im Rahmen einer Gruppenversicherung im Rahmen einer betrieblichen Vorsorge. Hier werden die Verträge oftmals mit wenig und oder abgekürzten Fragen gestellt, so dass nach der vorhandenen Krankheit nicht gefragt wurde. Gleiches kann oftmals bei sogenannten „BU Aktionen“ passieren, wenn Versicherer – meist leider Versicherer mit Vertriebsproblemen – versuchen Kunden mit reduzierten Gesundheitsfragen zu locken. Dieses sind dann oftmals drei Fragen, in sich recht umfangreich. Dennoch wird hier oftmals dazu unwissentlich dazu verleitet, Erkrankungen zu vergessen bzw. nicht zu bemerken, dass diese angegeben werden müssten.

Unterschiedliche Argumentationen

Derzeit argumentieren einige Vermittler, dass auf Grund des neuen VVG (Versicherungsvertragsgesetz) quasi eine Wartezeit von 10 Jahren besteht, wenn Erkrankungen nicht angegeben werden. Dieses ist meines Erachtens nach eine gefährliche Argumentation, wie das Urteil des LG Heidelberg gezeigt hat. Meines Erachtens sind alle erheblichen Erkrankungen zu melden, da sie oftmals auch Folgebehandlungen, bzw. Kontrolluntersuchungen nach sich ziehen, welche spätestens dann angegeben werden müssen.

Weiteres Urteil LG Celle

Andererseits wird auf ein Urteil von LG Celle verwiesen. Vereinfacht zusammengefasst wurde hier geurteilt, dass der Versicherer nach allem fragen muss was er wissen möchte, wenn er dieses nicht tut, ist er selbst Schuld.

Empfehlung

Geben Sie immer alle Erkrankungen an, die von Bedeutung sein könnten. Sprechen Sie bitte daher mit einem Experten wie uns über Ihre Absicherung. In diesem Fall ging es um eine recht geringe Rente von in der Summe von ca. 110.000 Euro.  Es kann in vielen Fällen auch erheblich mehr sein. Und vor allem sichern Sie auch Ihren Bereich Rechtsschutz hochwertig ab. Die Prozesskosten für diesen Fall dürften ohne Rechtsschutzversicherung einen Großteil der Menschen überfordern und damit daran hindern, ihr Recht versuchen einzuklagen ohne großem weiteren Kostenrisiko.

Lassen Sie sich bitte nicht von Vermittlern, egal wie elegant und geschmeidig sie auftreten mögen, dazu verleiten bei Gesundheitsfragen Angaben nicht zu tätigen. Der Versicherer muss die Möglichkeit haben, das Risiko beurteilen zu können. Hier wird sich die Rechtsprechung sicherlich nicht ändern.

 

Antragsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung

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Antragsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Wichtigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung ist unbestritten, auch von Seiten des Verbraucherschutzes. Dennoch ist für viele noch immer das größte Problem, einen entsprechenden Schutz zu erhalten. Ein weiteres großes Problem sind jedoch auch oft die Antragsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Daher einige Tipps im Ablauf der Beantragung eines solchen Schutzes

Holen Sie sich beim Arzt und Krankenkasse alle Informationen ein

Schnell und einfach erhalten Sie zum Beispiel von Ihrer Krankenkasse den Verlauf Ihrer Krankheiten der letzten Jahre. Hier reicht es in der Regel diese um einen Auszug zu bitten und Sie werden ihn recht schnell in Ihrer Post haben.

Etwas komplizierter gestaltet es sich manchmal beim eigenen Arzt. Hier empfiehlt es sich freundlich und eventuell mit einer kleinen Spende für die Kaffeekasse, nach einem Ausdruck der eigenen Akte zu bitten. Glauben Sie mir, es wirkt oft Wunder.

Welche Angaben müssen denn nun angegeben werden?

Hier fängt meine Leistung an. Nicht jeder Versicherer will alles in der gleichen Art und Weise wissen. Oftmals sind die Fragen für einen Laien auch nicht so einfach zu entziffern. Gemeinsam mit Ihnen gehen wir die Antragsfragen bei den in Frage kommenden Gesellschaften durch und füllen diese mit Ihnen soweit aus, dass Sie für den Leistungsfall einen sicheren Vertrag erhalten.

Denn nicht alles was in Ihren Akten steht, wird nachgefragt oder muss angegeben werden. Verlassen Sie sich hier auf einen Profi, welcher den Markt, die Fragen und die Gesellschaften kennt.

Was kostet mich das?

Ich verspreche Ihnen, es kostet Sie bei mir nicht mehr als anderweitig. In der Regel oftmals sogar eher weniger, durch die Vielfalt des Marktes und den für Sie passenden Versicherungsschutz. Sie werden für einen gleichen Vertrag nicht mehr zahlen, als Sie es woanders auch zahlen müssten. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie jetzt einen Termin! Zu Ihrem finanziellen Vorteil und Ihrer Sicherheit Ihres Einkommens.

Nehmen Sie JETZT Kontakt auf!

30-40% Prämienerhöhung bei der WWK Berufsunfähigkeitsversicherung

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WWK Berufsunfähigkeitsversicherung erhöht Prämien um bis zu 40%

Wie bekannt wurde, hat die WWK Berufsunfähigkeitsversicherung zahlreiche BU Verträge um bis zu 40% angepasst. Zahlreiche Makler berichteten hiervon, da sie diese Anpassungen im Bestand hatten. Glücklicherweise haben wir so gut wie keine WWK Verträge, so dass uns hier nichts aufgefallen ist.

Dürfen die denn das überhaupt?

Ja. Ist den (meisten) selbständigen Berufsunfähigkeitsverträgen gibt es eine Brutto und Netto Prämie (Zahlbeitrag). Meist ist der Beitrag „flexibel“ bis zum Bruttobeitrag, d.h. der Versicherer darf bis zum Bruttobeitrag den Beitrag anpassen. Sofern der Versicherer kein Verzicht nach §163 VVG ausspricht, darf auch letztendlich unter Auflagen und Genehmigung auch den Bruttobeitrag anpassen. Das ist einer der vielen kleinen Punkte die bei der Wahl einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine Rolle spielen sollten.

Wieso haben wir so gut wie keine WWK Verträge?

Einmal aus dem Bauchgefühl heraus von zahlreichen vielen kleinen Punkten. Die WWK lockte immer mit überdurchschnittlich hohen Courtagen, das ist oft ein erstes Anzeichen, das die Gesellschaft „Geschäft“ nötig hat. Die Maklerbetreuer waren irgendwie nicht unser Ding, zu „Aalglatt“ würde ich es mal bezeichnen, ein ungutes subjektives Empfinden. Andererseits mit sehr sehr günstigen Prämien zeitweise, aber einer sehr hohen Differenz zwischen Netto und Brutto Beitrag. Das ist immer sehr kritisch zu betrachten. Wieso?

Brutto und Netto Beitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Ohne jetzt auf jeden einzelnen versicherungsmathematischen Punkt einzugehen eine grobe Erklärung. Der Brutto Beitrag ist der Beitrag, den der Versicherer für das zu versichernde Risiko nehmen muss.

Da es sich aber um einen lang laufenden Vertrag handelt, wie eine Art Lebensversicherung, welcher auch Zinsen und damit Überschüsse erwirtschaften sollte, entsteht ein Gewinn. Diesen Gewinn kann man sich am Ende auszahlen lassen, bzw. sofort mit dem Brutto Beitrag verrechnen lassen. Damit entsteht der Netto Beitrag, also der zu zahlende Beitrag.

Diese Zinsen und Überschüsse sind wie in der klassischen Lebensversicherung. Einmal durch die Anlagen, in der derzeitigen Zeit immer schwieriger. Andererseits fallen hier auch Sterblichkeitsgewinne, Gewinne durch vorzeitige Kündigungen, abgelehnten Leistungen, etc. hinein.

Allgemein ist unsere Meinung, dass Versicherer mit sehr hohen Differenzen zwischen Brutto und Netto Beitrag dem Kunden gegenüber nicht ehrlich sind. Entweder werden massenweise Leistungen abgelehnt oder beispielsweise mit Zinsen gerechnet, die so gar nicht erwirtschaftet werden können.

Der Grund liegt oftmals im Vertrieb. Wie in allen Vertrieben, muss es immer mehr werden. Immer mehr Wachstum, immer mehr. Nichts spricht dagegen Gewinn zu machen, aber ob man in einem schwierigen Markt immer mehr Umsatz machen kann, sei mal in Frage gestellt. Und da versuchen manche Versicherer zu tricksen, indem sie sich ihre Zahlen schön rechnen und mit sehr sehr günstigen, auch unrealistischen Prämien, in den Markt gehen. Grund möglichst viele Kunden gewinnen und auch fangen. In der Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein späterer Wechsel nicht immer einfach.

Was nun?

Die Makler, die davon berichtet haben, Guido Lehberg in Gütersloh, etc., scheinen ja recht große Bestände bei dem Versicherer zu haben. D.h. auch diese Makler sind oftmals der Verlockung der überdurchschnittlichen Courtagen erlegen, statt den rational, manchmal auch etwas teureren, Anbieter zu wählen und zu empfehlen. Ein Tipp, lassen Sie sich die Courtagen zu einzelnen Anbietern offen legen. Die besten Anbieter zahlen meist mit am wenigsten.

Andererseits ist die WWK Berufsunfähigkeitsversicherung auch dafür bekannt, Vorerkrankungen nicht wirklich zu mögen. D.h. prüfen Sie auch mal Ihren Antrag, ob alle Erkrankungen, auch augenscheinlich unwichtige, angegeben wurden. Unserer Erfahrung nach, ist sie mit am schnellsten bei Ablehnungen und mag keine Risiken, bzw. schaut sie sich oft gar nicht an.

Für mehr Fragen stehe ich Ihnen natürlich gerne beratend zur Seite. Jetzt Kontakt aufnehmen!

Wieso mein Büro so penibel bei Gesundheitsfragen ist, lesen Sie hier.

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Basisrente und Berufsunfähigkeitsversicherung

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Basisrente und Berufsunfähigkeitsversicherung

Ein leider immer wieder auftretendes Thema, die Kombination von Basisrente und Berufsunfähigkeitsversicherung , gerade von Kunden die von großen blauen, grünen oder mit drei oder vier Buchstabenen Gesellschaften oder Finanzvertrieben beraten wurden. Hier direkt vorab. Es zählte bei den Beratern nur die Provision, wenn diese Beratungen, mild geschrieben, nicht schon von Unwissenheit und/oder Betrug zeugen.

In ca. 70-80% der bei uns ankommenden Fälle erleben wir eine Kombination beider Verträge. In den seltensten Fällen ist diese Kombination jedoch passend.

Hohe Beiträge

Die Kombination einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Basisrente, auch Rüruprente genannt, bedingt immer, dass mindestens 50% des Beitrages in die Altersvorsorge fließen.

Daher resultieren hieraus oftmals schon recht hohe Beiträge, welche die Flexibilität im Leben reduzieren. Daher gilt es Prioritäten zu setzen. Die Absicherung der Arbeitskraft, also eine Berufsunfähigkeitsversicherung, ist eine der wichtigsten Versicherung. Die Altersvorsorge ist gleichfalls wichtig, aber eben nicht so wichtig.

Da das Leben in der heutigen Zeit flexibel ist, zu Eltern-Kind-Zeiten, kommen eventuell Auslandsaufenthalte, ein Sabbat-Jahr oder viele andere Dinge. Daher würden Verträge mit so hohen kombinierten Beiträgen in diesen Fällen oft dazu führen, dass sie gekündigt werden und der sehr wichtige Schutz gegen die Berufsunfähigkeit wegfällt.

Steuern

Gerade die oben genannten Vertrieben werben mit Steuervorteilen. Ist dieses aber wirklich so? Eine Solo-Berufsunfähigkeit wird im Leistungsfall nur mit dem Ertragsanteil versteuert. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gekoppelt mit einer Basisrente muss voll versteuert werden.

Krankenversicherungsbeiträge

Kommt dann auch noch eine freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung hinzu, muss diese auch noch mit den Krankenversicherungsbeiträgen belastet werden. Nur Pflichtmitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung sind hier Beitragsfrei. Jedoch sind nahezu alle Selbständige, welche in der gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied sind, freiwillige Mitglieder.

Letztendlich muss man leider festhalten, dass nach Beratungen von vielen dieser Vertriebe eine Massierung des persönlichen Risikos in der 1. Schicht geschieht. Diese ist nicht immer optimal, da das Guthaben nicht kapitalisierbar ist. Es wird oft mit Steuervorteilen geworben, welche aber meist nicht so eintreten, aber höhere provisionstreibende Prämien verkauft werden. Oftmals verschwiegen wird die Steuerbelastung im Nachhinein, sowie die Belastung mit Sozialversicherung. Sowie die absolut fehlende Flexibilität der Absicherung im nicht planbaren Leben.

Denken Sie dran.

Lassen Sie sich fachkundig beraten. Leider ist die Welt der Versicherungen nicht immer einfach, vieles unterscheidet sich im Detail. Ihr Versicherungsmakler, gerne auch ich, berät Sie unabhängig und fair zu Ihren Risiken mit dem Auge auf den Details.

Ob Sie aus Hille, Espelkamp, Rahden, Bad Oeynhausen oder der Umgebung von Ostwestfalen kommen, der Weg und die Zeit lohnen sich, versprochen. Jetzt Ihren Termin vereinbaren.

Gesundheitsfragen bei Versicherungsverträgen

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Gesundheitsfragen bei Versicherungsverträgen führen immer wieder zu Streitigkeiten.

Am stärksten sind die Bereiche Private Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung betroffen. Der Hintergrund sind die oftmals erheblichen Summen, welche gezahlt werden müssen.

Um hier dem Versicherer von Beginn an keine Chance zu geben, den Vertrag anzufechten, geben Sie bitte immer alles an. Lassen Sie sich nicht vom Versicherungsvermittler oder -berater dazu überreden Angaben, welche abgefragt werden, zu unterlassen. Hieran muss man leider immer wieder erinnern.

Fragen mehrmals lesen und auf genaue Formulierung achten

Lesen Sie die Fragen mehrmals. Leider sind diese oft in sich verschachtelt, wie z.B. „bestehen oder bestanden …. Erkrankungen oder sind Behandlungen angeraten…“. Im Prinzip besteht so eine Frage aus vier einzelnen Fragen.

Genau auf die Zeiträume achten

Die Zeiträume sind oftmals 5 Jahre, 10 Jahre und unbegrenzt. Je nach Anbieter und Antrag. Aber auch hier stecken Tücken drin. Wenn beispielsweise nach Krebserkrankungen der letzten fünf Jahre gefragt wird, sowie nach Behandlungen, muss man vorsichtig sein. Zuerst sieht es positiv aus, wenn die Erkrankung sechs Jahre zurück gelegen hat. Wenn aber auf Grund dieser ehemaligen Erkrankungen noch Nachfolge-/Kontrolluntersuchungen durchgeführt wurden, so fallen diese fast immer in die üblichen Fragen hinein und sollte auf alle Fälle angegeben werden.

Fragen Sie ihren Arzt

Im besten Fall fragen Sie ihren Arzt. Eine vergessene Erkältung wird in der Regel keinen Antrag zu Fall bringen, ein vergessener Bandscheibenvorfall in der Regel schon. Für Gesundheitsfragen bei Versicherungsverträgen ist daher immer ausreichend Zeit einzuplanen. In der Regel ist hier mindestens eine Stunde einzuplanen.

Nach 10 Jahren ist es doch eh egal

Manche Vermittler argumentieren mit dem VVG, dass nach 10 Jahren falsche Angaben keine Auswirkung mehr haben. Diese Aussage sehe ich kritisch, da einerseits innerhalb dieser zehn Jahre einiges geschehen kann, dann haben Sie bei unterschlagenen Erkrankungen einen unnützen Vertrag, und auch nach den 10 Jahren wird der Versicherer versuchen die Leistung abzulehnen. Es ist ein sehr riskantes Spiel, welches nicht zu elementar wichtigen Absicherungen passt.

Man muss immer bedenken, dass man sich für den Fall der Fälle absichert. Wann dieser eintritt, das weiß niemand.

AOK Fehlzeitenreport 2017

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Im vor kurzem veröffentlichten AOK Fehlzeitenreport 2017 haben sich im Prinzip nicht viele Dinge geändert. Interessant jedoch an der Auswertung der AOK ist, dass psychische Erkrankungen in den letzten 10 Jahren gestiegen sind, sowie die Fehlzeiten im Vergleich zu anderen Erkrankungen im Schnitt fast doppelt so hoch waren, also 25,7 Tage zu 11,7 Tagen.

Natürlich wird nicht jeder Kranke berufsunfähig, aber ein Verhältnis zu den Gründen einer Berufsunfähigkeit ist definitiv ersichtlich, in welcher sich gleichfalls in den letzten Jahre es so entwickelt hat, dass Berufsunfähigkeiten auf Grund psychischer Erkrankungen stark zugenommen haben.

Günstig oder Billig?

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Als Versicherungsmakler mit Anspruch auf Kundenzufriedenheit, Service und Qualität im Schadenfall, sind Sie, sofern Sie billig suchen, bei mir leider falsch.

Sicherlich können Sie durch meine Dienstleistung schon viel Geld sparen, jedoch wird es immer etwas billigeres an Policen geben, die dann jedoch erheblich weniger Leistungen enthalten.

Das ist nicht mein Anspruch.

Wieso?

Das Billigste, gerade bei den Versicherungen, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bedingungen, auf welche es letztendlich immer ankommt, nicht über das Minimum abweichen. Natürlich bekommen Sie eine private Haftpflicht irgendwo für 30-40 Euro im Jahr. Sicherlich zahlen viele 100 Euro und mehr im Jahr für schlechte Haftpflichten. Der Kompromiss des Marktes zeigt jedoch, dass eine in Preis und Leistung gute private Haftpflicht irgendwo zwischen 60-80 Euro im Jahr kostet, je nachdem welche Schwerpunkte man setzt.

Gleiches bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Es wird immer einen billigen Jakob geben. Nur beim Blick in die Bedingungen werden Sie sehen, dass diese dann oftmals sehr zu Ihren Lasten ausgelegt sind. Oftmals kommt zusätzlich hinzu, dass die Qualität der Gesellschaft nur unzureichend ist, so dass hier weitere Probleme zu erwarten sind. Hier gilt wieder gleiches wie oben, gut und günstig wird nie billig sein, aber immer erheblich günstiger als der Schnitt oder Teuer und langfristig immer günstiger als billig.

Daher ist es mein Anspruch, sie hochwertig, zweckmäßig – also weder zu viel noch zu wenig – und vor allem günstig zu versichern.