Extremwetterlagen und Elementarschadenschutz

Veröffentlicht von Christophe Miege am

Extremwetterlagen und Elementarschadenschutz

Wie in einem Interview im Positionen Magazin des GDV (Gesamtverband der deutschen Versichererswirtschaft) mit dem Wetterexperten Sven Plöger zu lesen ist, ist von einer steigenden Anzahl von Extremwetterlagen auszugehen. Er nennt es „wie ein kaputter Rasensprenger“. Ein sehr lesenswertes und interessantes Interview, vor allem auch hinsichtlich dem notwendigen Elementarschadenschutz.

Welches Auswirkungen hat dieses jedoch auf die Versicherungen?

Insbesondere wirken sich diese Wetterereignisse auf die Gebäudeversicherung und Hausratversicherung aus. Hier ist ein Elementarschadenschutz immer dringender empfohlen.

Nun werden viele Menschen sagen, „ja, aber der nächste Fluss ist weit weg und Erdbeben gibt es hier nicht“. Damit mögen sie im ersten Moment sicherlich recht haben, aber die meisten Schäden im Bereich Elementarschadenschutz entstehen durch Starkregen. Wenn die Kanalisation nicht mehr in der Lage ist das auf die Erde ankommende Wasser aufzunehmen, entsteht einmal ein Rückstauschaden, sowie oftmals auch ein Überschwemmungsschaden.Persönlich habe ich schon selber oftmals erlebt, wie alleine durch Starkregen Keller und Erdgeschosse voll mit Wasser gestanden sind.

Wenn dann, wie gleichfalls erlebt, noch Schlamm vom naheliegenden Feld oder einer Baustelle hinzu kommt, ist das Schaden perfekt. Leider.

Was wird oft vergessen?

Oft erlebe ich, wie eventuell die Hausratversicherung eine Elementarschadenversicherung enthält, aber die Gebäudeversicherung nicht. Konsequenz beispielsweise ist, dass die beschädigten Möbel vom Versicherer erstattet werden, aber die beschädigten Bodenbeläge, Tapeten, eventuell auch beschädigter Putz, nicht erstattet werden. Auch hier können auf Flächen im Erdgeschoss schnell fünfstellige Beträge zusammen kommen.

Daher mein Tipp, immer die Elementarschadenversicherung in Hausrat- und Gebäudeversicherung einschließen. Und, oftmals ist es gar nicht so teuer, wie viele denke. Lassen Sie sich von mir oder Ihrem Vermittler des Vertrauens beraten.


Christophe Miege

In den ersten Jahren in Funktion als Bezirksleiter für die DBV-Winterthur (AXA nach Übernahme) tätig, danach der Wechsel vor zehn Jahren in den Status als freier Versicherungsmakler. Der Beruf wurde zur Berufung. Das Ziel war und ist ein positives Beispiel in der Branche zu sein. Mandanten und Interessenten in Ostwestfalen unabhängig, fair und verständlich zu beraten und dauerhaft zu betreuen. Im Schadensfall an Ihrer Seite zu stehen, bei Vertragsfragen immer kompetent unterstützen zu können.

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