Gekündigte Wohngebäudeversicherung. Was tun?

Veröffentlicht von Christophe Miege am

Gekündigte Wohngebäudeversicherung – leider kommt diese Problematik immer wieder auf. Der Hauptgrund ist, dass der Bereich der Gebäudeversicherungen derzeit ein recht defizitärer Bereich in der Versicherungsbranche ist und viele Versicherer versuchen ihre Kundenbestände zu sanieren.

Welche Konstellationen treten auf?

Kündigung auf Grund eines „alten“ Vertrages?

Viele sehr alte Verträge enthalten keine Beitragsanpassungklausel. Hier ist es für viele Kunden vollkommen unverständlich, weshalb sie gekündigt werden. Oftmals waren die Verträge schadenfrei oder nur mit sehr wenigen und geringen Schäden belastet, so dass sich die Versicherten hier oftmals für ihre Treue „hinters Licht“ geführt sehen. Dieses kam in den letzten Jahren leider recht oft vor, sei es die Provinzial, LVM, ERGO, HDI, Allianz und und und.

Andererseits haben es diese Betroffenen recht einfach, einen neuen Versicherungsschutz zu erhalten, oftmals werden ihnen sogar Änderungskündigungen angeboten. Nur sind die Konditionen oftmals erheblich schlechter als vorher. Daher, vergleichen Sie den Markt, schauen Sie sich die neuen Angebote sehr genau an.

Kündigung auf Grund eines Schadens

Hier nehmen so einige Versicherer einen regulierten Schaden, auch wenn es oftmals der erste Schaden ist, als Anlass den Vertrag zu beenden oder zu erheblich schlechteren Konditionen fortzuführen. Sofern es nur recht wenige Schäden in den letzten fünf Jahren gewesen sind, bedeutend sind hier die Leitungswasserschäden, bestehen gleichfalls sehr gute Chancen einen neuen Vertrag zu guten Konditionen zu erhalten.

Kündigung auf Grund vieler Schäden

Das ist ein Fall, in welchem es problematischer wird. Sicherlich wird sich auch für diesen Fall ein Versicherer finden, die Konditionen werden in der Regel jedoch meist etwas schlechter sein, sofern man vorher schon recht günstig versichert war. Oftmals wird ein Selbstbehalt mit vereinbart, welcher nach einer gewissen Zeit überprüft werden kann. Wichtig ist in diesem Fall jedoch sich schnellstmöglich mit einem Experten zusammen zu setzen, um möglichst viel Zeit für die notwendige Recherche zu haben.

Was kann man allgemein dafür tun, nicht gekündigt zu werden?

Nutzen Sie ihre Gebäudeversicherung nicht aus. In vielen Fällen besteht oftmals ein Anspruch auf Regulierung eines Schadens. Wenn es jedoch um 50-100 Euro geht, welchen den Versicherer oftmals wesentlich mehr kostet, sollte man überlegen, ob es wirklich Sinn macht, deswegen einen eventuell guten Tarif zu verlieren. Denn gerade viele kleine Schäden kosten die Versicherer recht viel, durch die Kosten für die Sachbearbeiter.

Vergleichen Sie vorher und regelmäßig den Markt. Die Erfahrung zeigt, dass das Festhalten an „alten Tarifen“ in der heutigen Zeit oft nicht mehr sehr viel bringt. Die Kulanzen werden immer geringer, die Versicherer verlassen sich immer mehr auf Ihre IT. Daher sollte man ausreichend Egoismus an den Tag legen und sich entsprechend günstig mit hochwertigem Bedingungswerk versichern. Dieses hilft Ihnen am meisten, Beitrag zu sparen, meist mehr als Ihre Kulanz in zehn Jahren eventuell mal betragen könnte.

Mein Angebot

Mein Angebot an Sie, ich helfe Ihnen und unterstütze Sie bei der Wahl des richtigen Versicherers. Mit Hilfe meines Überblickes über den Markt, besonderen und exklusiven Angeboten, erhalten Sie in der Regel eine leistungsstärkere Deckung für entsprechend günstige Prämien.

Zusätzlich stelle ich mit Ihnen zusammen sicher, dass Ihre Immobilie auch ausreichend und richtig im Wert ermittelt und versichert ist.

Rufen Sie uns jetzt an oder nehmen einfach Kontakt auf.

Bitte beachten. Im gewerblichen Bereich, sowie in größeren Gebäuderisiken, ist eine Online-Beratung noch nicht möglich, da oftmals eine Begehung zur richtigen Risikobewertung notwendig ist.

Hier finden Sie die Datenschutzerklärung im Wortlaut.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder. Restliche Angaben sind freiwillig.


Christophe Miege

In den ersten Jahren in der Funktion als Bezirksleiter für die DBV-Winterthur (AXA nach Übernahme) tätig, in 2008 der Wechsel in den Status des freien Versicherungsmaklers. Der Beruf wurde zur Berufung. Das Ziel war und ist ein positives Beispiel in der Branche zu sein. Mandanten und Interessenten in Ostwestfalen unabhängig, fair und verständlich zu beraten und dauerhaft zu betreuen. Im Schadensfall an Ihrer Seite zu stehen, bei Vertragsfragen immer kompetent unterstützen zu können. Schwerpunkte, auch wenn es ja eigentlich nur einen Schwerpunkt geben kann, ist einmal der Themenbereich "Wert der eigenen Arbeitskraft" mit der Berufsunfähigkeitsversicherung und ihren Alternativen, sowie der Bereich der privaten und gewerblichen Sachversicherung, mit der Spezialität der Gebäudeversicherungen, seien es Fachwerkhäuser, Denkmalschutz oder gewerbliche Objekte mit erheblichen Brandlasten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.