Wohngebäudeversicherer mit Verlusten

Veröffentlicht von Christophe Miege am

Wohngebäudeversicherer mit Verlusten

Wie ProContra Online hier auf Grund von Untersuchungen berichtet, kämpfen von den 50 größten Anbietern nahezu die Hälfte der Wohngebäudeversicherer mit Verlusten. Diese 50 größten Wohngebäudeversicherer stehen für eine Marktabdeckung von ca 94%. Die Versicherer schrieben im 3-Jahres-Schnitt Verluste. Die Verbreitung der Wohngebäude-Police ist sehr breit, auf ca. 21 Millionen erfassten Gebäuden in Deutschland existieren ca. 19,5 Millionen Policen. Des Weiteren ist die gesamte Branche, welche insgesamt laut GDV von 2001 bis 2015 übergreifend Verluste schrieb, erst seit 2016 wieder in den schwarzen Zahlen.

Was sind die Ursachen?

Einerseits ist eine große Ursache die Alterung der bestehenden Gebäude und die oftmals vernachlässigten Instandhaltungspflichten, sowie andererseits die gestiegene Anzahl und Summe an Unwetterschäden.

Hier ist davon auszugehen, dass die Kostenaufwendungen der Versicherer weiter steigen werden. Aber auch auf Grund der steigenden Zahl dieser Ereignisse, wird eine Elementarschadendeckung immer wichtiger.

Was kann man tun?

Im Grunde ganz einfach. Einen soliden Versicherer wählen. Neben den vielen bekannten großen Versicherern, gibt es auch sehr viele kleinere Versicherungsvereine. Diese oft unbekannten Versicherungsvereine bieten oft sehr günstige und hochwertige Tarife an, welche man in keinem Vergleichsrechner wie Verivox oder Check24 findet. Meiner Erfahrung nach wirtschaften diese kleinen Vereine oft sehr gut und günstig auf Grund deren sehr schlanken Strukturen, sind aber oft nicht an überregionalem Geschäft interessiert.

Daher mein Tipp. Auf alle Fälle den eigenen Vertrag immer mal wieder auf den Prüfstand stellen. Ausschau nach meistens günstigen regionalen Versicherern halten. Unabhängig vom Versicherungsmakler beraten lassen.

 


Christophe Miege

In den ersten Jahren in Funktion als Bezirksleiter für die DBV-Winterthur (AXA nach Übernahme) tätig, danach der Wechsel vor zehn Jahren in den Status als freier Versicherungsmakler. Der Beruf wurde zur Berufung. Das Ziel war und ist ein positives Beispiel in der Branche zu sein. Mandanten und Interessenten in Ostwestfalen unabhängig, fair und verständlich zu beraten und dauerhaft zu betreuen. Im Schadensfall an Ihrer Seite zu stehen, bei Vertragsfragen immer kompetent unterstützen zu können.

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